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Die chronische
Obstipation |
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Ohne Export kein Import (oder
wollen Sie auch in Ihrem Körper
ein Handelsbilanzdefizit?)
Eigentlich handelt es sich
hierbei fast schon um ein
gynäkologisches Thema. Denn
Frauen leiden 10 mal häufiger
unter Stuhlverhalten als Männer.
Offiziell hat man dafür noch
keine beweisende Erklärung.
Tatsache ist jedoch, daß Frauen
weniger Durst verspüren als
Männer und somit weniger
trinken. Der Stuhl wird daher
imDickdarm vermehrt eingedickt
und verschließt dann unseren
Auspuff wie ein Stöpsel.
Außerdem reagieren Frauen
empfindlicher auf Störungen der
Ästhetik und haben mehr
Hemmungen, der tabuisierten
Körperentleerung bei
gesellschaftlichen oder
beruflichen Ablenkungen statt zu
geben.
Stuhlverstopfung und Durchfall
sind gleichzeitig möglich!
Auch bei täglichem Stuhlgang
kann eine Obstipation vorliegen
wenn Stuhlmengen von 3 oder mehr
Tagen im Darm beherbergt werden
und der abgesetzte Stuhl
eigentlich schon 3 Tage früher
den Darm verlassen hätte sollen.
Darüberhinaus ist es durchaus
möglich, daß alter Stuhl in den
Ausbuchtungen des Dickdarmes
angelagert ist. Dann fließt
neuer Stuhl am alten vorbei und
wir haben Durchfall und
Obstipation zugleich.
Wir können das jeder Zeit selbst
überprüfen:
Essen wir zu Mittag eine große
Portion Spinat und abends 1/2
Liter Yoghurt sollte am nächsten
Tag, spätestens nach 32 Stunden
zuerst ein fast schwarzer und
danach ein gelber, heller Stuhl
abgesetzt werden. Kommt der
schwarze Stuhl erst nach Tagen,
heißt das, daß wir ständig Stuhl
mehrerer Tage in uns
herumschleppen. Kommt zuerst der
helle und danach der dunkle
Stuhl, zeigt uns das, daß wir
gröbere Turbulenzen mit
Stuhlretentionen in uns haben.
Oft werden noch in der dritten
Therapiewoche alte Stuhlreste in
mehr oder minder größeren Mengen
ausgeschieden.
Warum die Peitsche nehmen, wenn
es auch mit Liebe geht?
Allein in Deutschland werden
jährlich 35 Millionen Packungen
Abführmittel im Hersteller-Wert
von mehr als 215 Millionen DM
verspeist (laut IMS Frankfurt).
Es mutet so an, als ob wir zwar
das Essen nie verlernen würden,
das Ausscheiden seiner Reste und
der Stoffwechselendprodukte aber
sehr wohl. Und anstatt den
Ursachen der Stuhlverstopfung
auf den Grund zu gehen und diese
zu beheben, werden lieber
tonnenweise Präparate verordnet,
welche den Darm noch mehr
schädigen anstatt ihn zu heilen.
Die meisten Abführmittel wirken
nämlich dadurch, daß sie den
Darm reizen, quasi eine
künstliche Irritation bis hin
zur Entzündung provozieren,
damit der geschwächte,
funktionsgestörte Darm noch
seine letzten Kräfte aufbietet,
um den durch seine lange
Verweildauer meist schon
fauligen oder vergorenen Stuhl
loszuwerden. Das große Angebot
an mehr oder weniger wirksamen
Abführmitteln erinnert bei
näherer Betrachtung oft schon
mehr an einen Krimi als an
seriöse Pharmakologie. Da
enthalten scheinbar natürliche
Tees und Früchtewürfel
ausgesprochen darmreizende
Senneblätterextrakte und
Apotheker verkaufen an abhängige
Patienten rezeptfrei gewaltige
Mengen äußerst fragwürdiger
Laxanzien. So kann es vorkommen,
wie ich selber erlebt habe, daß
Patienten bis zu 90 Tabletten
Dulcolax pro Tag einnehmen, in
der gefährlichen Auffassung, „eh
nur ein harmloses Abführmittel
zu verwenden". Dabei wird oft
vermehrt Kalium ausgeschwemmt.
Kaliummangel verstärkt jedoch
wiederum die Darmträgheit. Die
Ernährungsmedizin und
Laxanzienproduzenten verstricken
sich noch in einen anderen
Widerspruch: so manche
Ernährungsmediziner und vorallem
auch Orthopäden und Gynäkologen
empfehlen, täglich viel Milch zu
trinken, um dem Körper unter
anderem zur Bekämpfung der
Osteoporose genügend Kalzium
zuzuführen. Auf der anderen
Seite werden Milchzucker
Präparate (z.B. Levolac) als
Abführmittel verkauft. Und
tatsächlich wirken diese recht
effizient. Die Ursache dafür
ist, daß der erwachsene Mensch
Milchzucker nur schwer bis gar
nicht verdauen kann. Der
Milchzucker wird dann im Darm
von den Bakterien vergoren,
wobei Alkohol, Säure und Gas
entstehen. Der Stuhl wird somit
aus einem trägen Darm wie aus
einer Rakete mittels Gasdruck
hinausgeschossen. Die
Darmperistaltik wird zusätzlich
durch die produzierten Säuren zu
einer letzten Anstrengung
angeregt. Milchzucker ist also
nicht gerade das schonendste
Abführmittel. Und Milch ist
nicht als Getränk geeignet,
sondern soll langsam
einspeichelnd wohl dosiert
genossen werden, da sie sonst
die Rolle des Abführmittels
übernehmen kann.
Bis auf wenige Ausnahmen
funktionieren also die
Abführmittel wie eine Peitsche,
welche ein krankes, lahmendes
Pferd bis zur totalen
Erschöpfung und Aufgabe
anzutreiben versucht.
Was nun tun, damit die tägliche
Stuhlentleerung nicht zum
Problem oder sogar zum
dominierenden Thema im Alltag
wird?
1. Viel Wasser trinken (1 1/2 -
3 Liter pro Tag)
Die Statistik zeigt, daß Frauen
wesentlich häufiger unter
Stuhlverstopfung leiden als
Männer. Die Hauptursache dafür
ist, daß Frauen aus
unerklärlichen Gründen weniger
Durst haben. Der Körper entzieht
bei Flüssigkeitsmangel dem Stuhl
zu viel Wasser, daß dieser zu
sehr eingedickt wird.
2. Mehr Bewegung machen
Durch Bewegung wird die
Darmperistaltik und die
Durchblutung des Magen - Darm -
Traktes angeregt.
3. Die physiologische
Bauchatmung (=Zwerchfellatmung)
kultivieren.
Mittels der Bachatmung wird das
Zwerchfell auf und ab bewegt und
wirkt wie eine Pumpe auf die
Baucheingeweide.
4. Vegetarischer Essen (weniger
Fleisch und dafür mehr Gemüse)
Die Balaststoffe der Pflanzen
vergrößern das Stuhlvolumen und
regen damit die Darmtätigkeit
an.
5. Immer gleich dann die
Toilette aufsuchen, wenn ein
Drang zur Stuhlentleerung
verspürt wird. Oftmaliges
Stuhlverhalten führt zu einer
Gewöhnung des Darmes an den
Dehnungsreiz und zu einer
weiteren Eindickung des Stuhls.
6. Endtabuisierung des ganzen
Themas und somit unbeschwertere
und unverkrampftere Verrichtung
dieser für die Gesundheit so
wichtigen Entleerungstätigkeit.
Wenn jedoch bereits eine
ausgeprägte Stuhlverstopfung
vorhanden ist, hilft nur eine
initiale, gewissenhafte
Regeneration und Sanierung des
Darmes. Die Therapie nach F. X.
Mayr ist geradezu prädestiniert
dafür und hilft, in Zukunft die
Probleme selbst in die Hand
nehmen zu können und eine
dauerhafte Heilung dieser
Funktionsstörung zu bewirken.
Die Säuberung des Darms von
alten Stuhlresten, seine
optimale Schonung, die
Aktivierung seiner
Selbstheilungskräfte und die
Erlernung des richtigen
Eßverhaltens sind geradezu
optimale Voraussetzungen, das
leidige Thema der
Stuhlverstopfung aus der Welt zu
schaffen. |
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Gesund ist nicht immer gesund -
Krank ist nicht immer krank
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Auf das
Milieu
kommt es
an
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Diagnostik
und
Therapie
nach
F.X.Mayr
in der
Schmerztherapie
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DETOX
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Laktoseintoleranz
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Fruktoseintoleranz
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Nahrungsmittel
mit
hohem
Histamingehalt
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Erhöhtes
Cholesterin
und
seine
Zähmung
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Die
Nummer 1
in der
Carzinom
Gesellschaft
- Der
Dickdarmkrebs
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Die
chronische
Obstipation
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Die
Behandlung
des
Diabetes
mellitus
Typ
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