Erhöhtes Cholesterin und seine Zähmung
 
 
 
Cholesterin ist ein lebensnotwendiges Lipoprotein. Es kann sowohl mit der Nahrung aufgenommen werden als auch vom Körper selbst gebildet werden.

Cholesterin ist der Stoff aus dem die Stresshormone und Sexualhormone gemacht werden und damit sowohl für turbulente Zeiten als auch für die Fortpflanzung und deren angenehme Begleiterscheinungen notwendig.

Ein zu viel davon kann uns allerdings, wie so vieles, Schaden in Form von Gefäßverkalkung und Leberverfettung zufügen. Es ist nahe liegend, dass Stress somit das Cholesterin erhöhen hilft.

Wir unterscheiden zwei Unterformen: das gute und die Blutgefäße reinigende HDL-Cholesterin und das schlechte und die Blutgefäße schädigende LDL-Cholesterin. Das LDL-Cholesterin darf maximal 2,5-fach höher liegen als das HDL-Cholesterin.

Dieses LDL-Cholesterin kann nur dann zur Gefäßverkalkung beitragen wenn es oxidiert ist. Neben der Verminderung des LDL-Cholesterins ist daher die Verhinderung dessen Oxidation wichtig. Rauchen, chronische Entzündungen, Umwelt- und Verdauungsgifte und nicht zu letzt Stress produzieren die gefürchteten freien Sauerstoffradikale die das LDL oxidieren können. Antioxidative Vitamine (Vit.C, Vit.E, Betacarotin, Q 10, L-Glutathion, Selen u.s.w) fangen diese Radikale ein und schützen somit unsere Blutgefäße vor oxidiertem LDL-Cholesterin.


Die wichtigsten Maßnahmen zur Verringerung des Cholsterinspiegels und insbesondere zur Verringerung des LDL-Cholesterins und Erhöhung des guten HDL-Cholesterins sind:
 
  • Weniger Stress
  • Mehr Bewegung
  • Weniger Cholesterin in der Nahrung
  • Cholesterin senkende Nahrung genießen
     
Folgende Nahrungsmittel enthalten besonders viel Cholesterin:
 
  • Innereien (besonders Hirn und Gänsestopfleber)
  • Eier (das Dotter)
  • Kaviar
  • Krustentiere, Schalentiere
  • Alle tierischen Fette in Schmalz, Butter, Wurstwaren, Käse u.s.w.
     
Generell können zu viele zugeführte Kalorien und im Besonderen Fette aller Art im Körper in Cholesterin umgewandelt werden.

Folgende Nahrungsmittel helfen, das Cholesterin zu senken:
 
  • Olivenöl
  • Leinöl, Fischöl (die omega3-Fettsäuren sind schuld)
  • Ballaststoffe (binden Cholesterin und helfen, es schneller auszuscheiden)
     
Wenn das alles nicht hilft und bereits Gefäßwandschädigungen bzw. Zeichen einer Arteriosklerose sichtbar sind (Dopplersonographie), müssen Statine verabreicht werden.
 
 
 
Gesund ist nicht immer gesund - Krank ist nicht immer krank
mehr
 
Auf das Milieu kommt es an
mehr
 
Diagnostik und Therapie nach F.X.Mayr in der Schmerztherapie
mehr
 
DETOX
mehr
 
Laktoseintoleranz
mehr
 
Fruktoseintoleranz
mehr
 
Nahrungsmittel mit hohem Histamingehalt
mehr
 
Erhöhtes Cholesterin und seine Zähmung
mehr
 
Die Nummer 1 in der Carzinom Gesellschaft - Der Dickdarmkrebs
mehr
 
Die chronische Obstipation
mehr
 
Die Behandlung des Diabetes mellitus Typ
mehr